Kreative Leibtherapie

Die von Dr. Udo Baer und seiner Frau Dr. Gabriele Frick-Baer in den letzten 30 Jahren entwickelte Kreative Leibtherapie  ist ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren aus dem Bereich der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Es werden unbewusste innere Konflikte, Gefühle, Persönlichkeits - und Verhaltensmuster mit kreativen Methoden fühlbar, sichtbar und veränderbar gemacht. Dazu nutzt die Leibtherapie sowohl das Gespräch als auch die vielfältigen Ausdrucks- und Veränderungspotentiale der Musik, der Kunst und Gestaltung, der Poesie, des Tanzes und der Bewegung.
Im gestalterischen Prozess geht es um den individuellen Ausdruck der Gefühle, Gedanken, körperlichen Symptomen und des persönlichen Erlebens. Hierbei kann das „greifbar“ gemacht werden, was beschäftigt. Selbst da, wo keine Worte vorhanden sind oder Themen im vorsprachlichen Bereich liegen.
Das nun greifbar Gewordene wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, und neue Gedanken, Gefühle oder Bewertungen können entstehen. Dies alles geschieht in einem geschützten Raum, in dem die Klientenkompetenz einen hohen Stellenwert hat und mit Respekt begleitet wird.

Mir geht es sehr darum, das Positive, Kraftvolle und Heile im Menschen zu stärken und dies ins Erleben im Hier und Jetzt zu holen.

Für diese kreative Arbeit muss man keineswegs ein Künstler sein, sondern lediglich Lust haben, sich von sich selbst überraschen zu lassen und neugierig sein, wo der therapeutische Prozess einen hinführt.

Integrative Klopftherapie – Klopfakupressur

Die Klopfakupressur (oder Klopftherapie) ist eine Methode aus dem Bereich der „Energetischen Psychotherapie “.
Hierbei werden die aktuellen Probleme ins Fühlen und Erleben gebracht, während gleichzeitig sanft mit den Fingern bestimmten Akupunkturpunkte klopfend stimuliert werden. So lassen sich Gefühle wie z.B. Angst, Trauer, Wut oder Scham in oft erstaunlich kurzer Zeit wesentlich reduzieren oder sogar ganz auflösen.
Diese Technik eignet sich zur Bearbeitung von komplexeren Problemen innerhalb eines therapeutischen Prozesses: Angststörungen, leichten bis mittelschweren Depressionen, traumatischen Erlebnissen, Selbstwertproblemen, Burnout - Erschöpfungssyndromen, um hier nur einige zu nennen. Wie zahlreiche Studien mittlerweile belegen, ist die Klopfakupressur auch ein wertvolles Instrument zur Selbsthilfe, um akute Belastungen direkt und selbständig zu reduzieren.
Gerade im Bereich der Psychosomatik konnte die Klopfakupressur viele eindrucksvolle Erfolge verzeichnen.
Aus dem ursprünglich von Gary Graig entwickelten EFT ( Emotional Freedom Technique) sind mittlerweile einige weitere Varianten entstanden, die allerdings das „Grundrezept“, die Klopfreihenfolge, weitestgehend beibehalten haben. Der Unterschied liegt eher in den methodischen Herangehensweisen.
Letztendlich kommt es darauf an, den Kernpunkt des Themas zu erkennen und bewusst zu machen, wonach das Problem dann in der Regel recht schnell aufgelöst werden kann.
Ich wende die Klopfakupressur als eigenständige Methode und auch als Ergänzung im psychotherapeutischen Prozess an. Sie lässt sich insbesondere mit der kreativen Psychotherapie gut kombinieren.
Die American Psychological Association (APA) hat 2012 die evidenzbasierten Emotional Freedom Techniques als wissenschaftlich fundierte Therapiemethode
anerkannt.

TBT – Trauma Buster Technique

Die von der australischen EFT- Therapeutin Rehanna Webster entwickelte Trauma Buster Technique (TBT) zeichnet sich auch in meiner Praxis immer mehr als hocheffektive Technik zur Behandlung von Schocktraumata aus.

Diese noch recht junge Methode ist eine Kombination aus Klopfakupressur und Formaten aus dem NLP (Neurolinguistische Programmierung).

Während des TBT Prozesses, wird das Schockerlebnis kurz ins Erleben gerufen, jedoch ohne emotional stärker darauf einzusteigen. Somit wird eine Retraumatisierung verhindert.
Dann werden die inneren Bilder und Geräusche auf dem auditiven und/oder visuellen Wahrnehmungskanal Schritt für Schritt komplett verfremdet und verzerrt. Dies führt neurologisch zu einer Neukonditionierung des ursprünglich belastenden Ereignisses. Es kann jetzt im Gehirn neu eingeordnet werden. Da war zwar ein schlimmes Erlebnis, es wird aber nicht mehr als solches empfunden. Es kann nunmehr neutral betrachtet werden und löst keine emotionale Belastung mehr aus.

Der große Vorteil dieser Technik bei der Aufarbeitung von Schockerlebnissen ist für mich insbesondere die sanfte Vorgehensweise. Da die Patienten direkt auf großen Abstand zu ihrem belastenden Ereignis gebracht werden und viel Leichtigkeit im TBT Prozess entsteht, können selbst schwere Belastungen relativ schnell aufgelöst werden. Auch bei Themen, die schon Jahrzehnte zurück liegen.
Die Arbeit mit TBT ist sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder und Jugendliche geeignet.
In der Regel reichen eine, maximal zwei Sitzungen aus, um ein Schockerlebnis aufzulösen.

 

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Annette Günther
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